Da sind die leuchtend roten oder gelben Hochblätter, die sich wie die Schnäbel eines lachenden Vogels krümmen oder wie üppige, waxing getauchte Lobster-Scheren in den Himmel greifen.
Doch das wahrhaft Schöne an den Heliconias liegt in dem, was sie tun. Sie sind das Herz einer lebenswichtigen Gemeinschaft. Ihre spektakulären Blütenstände sind in Wahrheit raffinierte Restaurants, gebaut für einen einzigen, ebenso exotischen Gast: den Kolibri. Die Form der Blüte perfekt an den gebogenen Schnabel und die lange Zunge des Vogels angepasst, gewährleistet sie, dass nur er den süßen Nektar tief innen erreichen kann. Während der Kolibri trinkt, wird sein Köpfchen mit Pollen bestäubt, den er zur nächsten Blüte trägt.